Balance in Beziehungen | Ein stabiles Selbstbild

Balance in Beziehungen | Ein stabiles Selbstbild
Straucheln. Nicht wissen was ich will. Den anderen nicht verlieren wollen. Das Gefühl nicht mehr atmen zu können. Anerkennung wollend. Aufmerksamkeit. Liebe. Das jedoch nicht in dem richtigen Maße bekommen. Frust. Es macht doch alles keinen Sinn.

So oder so ähnlich wird hin und wieder Beziehung erlebt. Für viele auch ein Grund, sich nicht mehr einzulassen. Es passiert ja eh immer das gleiche. Schutzmauern werden hochgefahren. Deine Sehnsüchte in die hinterste dunkle Ecke des Seins verbannt, um sich nicht mehr an sie zu erinnern, weil sie sich wahrscheinlich eh nicht erfüllen und der Schmerz darüber groß ist.

Keine Lust mehr auf Enttäuschung, Verletzung, Schmerz. Du arrangierst dich- mit deinem Partner, oder als Single.

Wie alt ist wohl die Person, die sich aus dem ersten Absatz dieser Mail erkennen lässt?

Spüre kurz hinein.

Ist sie 35? 30? 25? …

Ich spüre eine 5jährige (vielleicht auch 4). Sie ist auf jeden Fall extrem jung. Und ihr steht es zu Liebe, Aufmerksamkeit, Bindung, Atemraum zu wollen. Und von wem sollte es diese bekommen? Genau: Mama. Papa.

Und hat sie das in idealstem Maße bekommen? Nein.

Haben die meisten von uns nicht. Und auf unerfüllte Bedürfnisse reagieren wir mit Schutzstrategien, wie zum Beispiel „Ich tue alles für dich bleib bei mir.“, „Komm mir nicht zu nah, sonst gehe ich.“, „Gib mir doch deine Liebe, Zuwendung, Wertschätzung.“, “Ich lasse mir von niemanden sagen was ich tun soll.”.

Und so sind wir in Beziehungen oft 5jährige in dem Körper einer erwachsenen Frau und fühlen uns abhängig von der Liebe und dem Wohlwollen des anderen.

Kann es auch anders sein???

Wer ist heute für deine Liebe, den Respekt dir gegenüber, Wertschätzung und Anerkennung zuständig???
Nicht deine Eltern.

Ich sage dir wer heute für dein Wohlergehen zuständig und Ansprechperson ist:
Führe deinen Zeigefinger Richtung deiner Brustmitte. Das ist die Antwort.

Und in dieser Antwort liegt der Schlüssel. Es liegt in deiner Hand. Du bist nicht mehr das Kind von früher. Du gestaltest dein Leben.

Im ersten Schritt zu deiner Balance in oder in Vorbereitung auf eine Beziehung, sorgst du bei dir für Klarheit darüber:

  1. Wer du bist.
  2. Was du willst und was deine Werte sind.
  3. Welche Überzeugungen dir wichtig sind.
  4. Welche Ziele du hast. Was willst du erreichen?

Das bildet dein stabiles Selbstbild und es geht darum dieses auch aufrecht zu erhalten, wenn du schwierige Zeiten erlebst oder ein nahe-stehender Mensch bei dir ist.

Wichtig ist: Achtung!
Dein Selbstbild ist nicht in Stein gemeißelt: Du machst Fehler und lernst aus ihnen. Du kannst dich gut auf neue Situationen einstellen, gibst deinem Partner Raum.

Warum ist ein stabiles Selbstbild bedeutsam?

Je stabiler dein Empfinden von dir selbst ist, desto

  • mehr kannst du dich authentisch zeigen
  • mehr kannst du dich für einen Menschen öffnen
  • mehr stehst du auf deinen Beinen und
  • verlierst dich nicht mehr und
  • kannst dich flexibel verhalten.

5x Gewinn. Wie klingt das?
Diese 4 Fragen zu dir beantwortest du in jeder Situation, wo etwas schwierig für dich ist.
Je nach Situation sind die Antworten anders.

Erlebst du gerade etwas herausforderndes? Dann geh die 4 Fragen schriftlich durch. Sie schenken dir Klarheit darüber, wer du bist und was du willst. Und es entsteht in dir ein stabiles Selbstbild.

Alles alles Liebe.
Deine Anika

Ein stabiles Selbstbild für dein Beziehungsglück

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