Rein in deine Ermächtigung!

Rein in die Ermächtigung

„Wie kann ich ein Muster | die empfundene Sehnsucht nach Aufmerksamkeit | den dringenden Wunsch nach einen Partner verändern?
Ich habe so viel verstanden. Ich arbeite hart an mir. Und trotzdem kriege ich das … (unliebsame Problem) nicht los.“

Meist gelingt es in der eigenen Entwicklungsarbeit zu sehen, wo der Ursprung des Problems ist und damit einhergehende Gefühle wahrzunehmen.

Ein Teil des Weges ist nun gegangen und das ist super. Jetzt folgt der wichtige andere Teil, weil das Ziel, die Veränderung, braucht noch weitere Schritte. Also bleib jetzt nicht stehen, sondern auf auf…

Die zweite Hälfte des Weges führt dich in die Eigen -Ermächtigung und in die Verantwortung.

Ich weiß, niemand will „nicht Nicht-Verantwortung“ übernehmen.

Ich erlaube mir, dir einige Fragen zu stellen.

  • Wo glaubst du, dass du benachteiligt oder ungerecht behandelt bist/wirst?
  • Wie ist die Sach-/Faktenlagen, die dies beweist?
  • An wem möchtest du dich am liebsten rächen, um Gerechtigkeit für dich zu erleben?
  • Welche Person sollte von der Bildfläche verschwinden, damit es dir besser geht?
  • Wer sollte sich verändern, damit es dir gut täte?

Wahrscheinlich nahezu alle Menschen haben eine sehr genaue Antwort auf eine dieser Fragen.
Wenn du eine Antwort auf eine der Fragen hast, so gibst du in diesem Beispiel die Verantwortung ab.

Neue Sichtweise.

Wie trägst du dazu bei, dass dich XY so behandelt?
Wie kannst du deine Situation so verändern, so dass du in Selbstliebe und ohne den anderen zu verletzen handelst?

Über den Tellerrand.

Wenn dir dazu im Moment nichts einfällt, dann heißt das einfach, dass es Möglichkeiten und Antworten gibt, die noch nicht in deinem Bewusstsein sind. Das kann sich ändern. Investiere zum Beispiel in dich und lass dich coachen.

Wenn du nicht weißt wo du stehst, dann lass dich mal nachspüren:

Erinnere dich an eine Begebenheit, in der du dich jüngst ungerecht behandelt gefühlt hast. Wie fühlst du dich mit dieser Erinnerung? Bedrückt oder frei? Leicht oder schwer? Eng oder weit? Hell oder dunkel? Ist es ein bekanntes Gefühl?

Nimm jetzt eine Situation, in der du Verantwortung übernommen hast (zum Beispiel in der Fürsorge für ein Kind, ein Tier, ein Projekt). Was spürst du? Fühle es sich bedrückt oder frei an? Leicht oder schwer? Eng oder weit? Hell oder dunkel?

Die Wahl.

Und nun: Du hast die Wahl.
Was möchtest du mehr in deinem Leben haben? Was kreiert mehr für dich in deinen Beziehungen? Was ist noch alles möglich?

Dies ist ein wichtiger Punkt. Sei mit diesem. Es ist deine Entscheidung. Auf welche Seite zieht es dich?
Jammern, beschuldigen oder dich ermächtigen, gestalten, verantwortlich sein?

Keine der beiden Optionen ist besser oder schlechter, richtig oder falsch.
Es ist eine Wahl, die du triffst.
Nicht wählen gibt es nicht.
Bleiben ist eine Wahl.
Veränderung ist eine Wahl.
Nicht wählen ist eine Wahl.
Mich interessiert, was du wählst.

 

Alles Liebe,
Anika

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