Die Kunst der Entscheidungen

Kunst der Entscheidungen

Wichtige Entscheidungen in 7 Schritten treffen

Kennst du das? Jeden Tag müssen wir unzählige kleine Entscheidungen treffen. Es gibt aber auch “große” Entscheidungen zu fällen: Vielleicht stehst du vor einer wichtigen Veränderung, mit der du einen neuen Weg einschlagen möchtest. Vielleicht bist du nicht mehr glücklich in deiner Beziehung, möchtest dich von deinem Partner trennen. Vielleicht ist dein Job nicht mehr herausfordernd, vielleicht aber sogar überfordernd und du möchtest raus, aus dem für dich ungesunden Arbeitsumfeld. Du spürst, so geht das privat oder beruflich einfach nicht mehr weiter. Du weißt, was du nicht mehr willst. Aber dir fehlt einfach der Mut, den ersten Schritt deines neuen Weges zu gehen.

Immer dann, wenn wir an den Punkt kommen, die Theorie endlich in die Praxis umzusetzen, taucht unser innerer Zweifler auf. Mit erhobenem Zeigefinger setzt er uns Sätze in den Kopf, die uns häufig daran hindern, zu handeln: „Soll ich das wirklich tun? Was sind die Konsequenzen? Oh je, da hinaus zu gehen ist doch total unbequem. Und überhaupt, viel zu unsicher. Was ist, wenn…?“

Ein Spiel mit der Angst. Ein wunderbares Mittel, um Veränderungen in unserem Leben auf die lange Bahn zu schieben, um sie vielleicht doch irgendwann mal in der Zukunft umzusetzen. Aber nicht selten wird aus einem irgendwann ein nie…

Es geht hier auch nicht um schnelle Entscheidungen. Ich spreche von den Entscheidungen, die schon lange hin und her bewegt sind und von allen Seiten beleuchtet. Die Entscheidungen, die einfach juicy sind und deshalb von uns abschließend nicht getroffen werden.

Wie kannst du nun für dich wichtige Entscheidungen herbeiführen? Wir alle wünschen uns Sicherheit. Kein Wunder also, dass uns Veränderungen Angst machen. Der Schritt raus aus der Komfortzone ist immer auch ein Schritt in unbekanntes Neuland.

Zwei gute Nachrichten für dich:Entscheidungen treffen

  1. Es gibt keine falschen Entscheidungen!
    Jede Entscheidung bringt uns ein Stück weiter. Wir können erst nach einer Entscheidung einen Weg fortsetzen oder ihn korrigieren.
  2. Die einzige Konstante in unserem Leben ist der Wandel. Es gibt keine Sicherheit. Auch nicht für Entscheidungen 🙂 Wer sollte dir auch eine Garantie dafür geben können? Entscheidungen gehen immer mit Aufregung, Unsicherheiten und ganz wunderbar – Lebendigkeit – einher.

Wenn du also vor einer Entscheidung stehst, mach dir eines bewusst: Wir wissen vor der Entscheidung nicht, wie es danach wird. Die Erfahrungen machen wir erst dann, wenn wir den ersten Schritt gehen, die erste Idee in die Tat umsetzen, wenn auf Gedanken Taten folgen. Alles schön und gut. Aber wie kommst du nun zu deiner Entscheidung?

Ein kleiner Wegweiser: In 7 Schritten zu deiner Entscheidung

  1. Was sagt dein Herz?
    Du hast mehrere Wege zur Auswahl. Welchen möchte dein Herz gehen? Bei welchem fühlt es sich lebendig, freudvoll und frei an? Wo spürst du Beklemmungen oder Unbehagen?
  2. Probier es theoretisch aus!
    Triff eine ehrliche innere „Probe-Entscheidung“ für die Möglichkeit, die sich für dich jetzt gerade stimmig anfühlt. Und, wie fühlt sich das an? Nimm es zunächst einmal nur wahr und spüre nach.
  3. Sei mit deiner Entscheidung.
    Du hast eine theoretische Entscheidung getroffen? Prima! Schlafe eine Nacht darüber und stell am nächsten Tag deine Entscheidung auf den Prüfstand. Fühlt sie sich noch immer gut an?
  4. Setz dir einen Termin!
    Setz dir einen Termin für deine Entscheidung. Nimm dir dafür etwa ein bis zwei Tage Zeit. Mach dir in dieser Zeit bewusst, wie es dir in der Zwischenzeit mit der Entscheidung geht.
  5. Ebne den Weg für deine Entscheidung.
    Der Tag deiner Entscheidung ist gekommen. Geh erneut in dich, spüre nach innen. Nimm dir dafür ausreichend Zeit, vielleicht suchst du dir auch einen Ort, an dem du ganz bei dir selbst sein kannst. Welche Entscheidung möchtest du treffen? Fühlt sich die „Probe-Entscheidung“ noch stimmig an? Ist es vielleicht ganz ruhig und still in deinem Inneren? Mach dir einen Plan für die ersten Schritte, die du nun nacheinander umsetzen wirst.
  6. Erlaube dir keinen Zweifel mehr.
    Zweifle deine Entscheidung von jetzt nicht mehr an. Grundsätzlich kannst du deine Entscheidung immer wieder neu treffen.
  7. Von der Theorie in die Praxis: Mach es!
    Du hast deine Entscheidung getroffen? Wunderbar! Geh den ersten Schritt deines neuen Weg und genieße die wunderbaren Gefühle. Vielleicht mischt sich darunter auch Angst oder Befürchtungen. Nimm sie wahr, sie haben ihre Daseinsberechtigung. Aber bewerte sie nicht.

Angst ist unser natürlicher Begleiter in Entscheidungsprozessen.
Der Mutige geht trotz aller Ängste ins Ungewisse.

 

Alles Liebe für dich,

Anika

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PS: Wie triffst du deine Entscheidungen? Welche Erfahrungen hast du gemacht? War der Wegweiser für dich hilfreich? Ich freue mich über deinen Kommentar!

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