Der einzige Tyrann, den ich in dieser Welt anerkenne, ist die kleine leise Stimme

Der einzige Tyrann, den ich in dieser Welt anerkenne ist die kleine leise Stimme

Die kleine leise Stimme

Die kleine leise Stimme in uns ist zart. Sie flüstert. Sie ist nicht laut, nicht kämpferisch.
Sie ist beharrlich, gerade, ohne Emotion.

Du kennst diese Situation vielleicht: Dein Anliegen ist es zum Beispiel endlich anzukommen.
Eine funktionierende, glückliche Beziehung zu leben. Es soll dir einfach gut gehen. Du willst deine Probleme lösen und
Wege finden, um mit Schwierigkeiten umzugehen.

Und auf diesem Weg entscheidest du dich für das Ein oder Andere. Zum Beispiel beschließt du dich auf eine Beziehung einzulassen,
oder du entscheidest mit deinem Partner zusammen zu ziehen, ein Haus zu bauen, zu heiraten, usw.

In deinen Gedanken malst du dir alles wunderbar aus. Mit deiner Entscheidung kommst du deinem Ziel einen wesentlichen Schritt näher.

„Der einzige Tyrann, den ich in dieser Welt anerkenne, ist die leise innere Stimme.“ Mahatma Gandhi

Und dann meldet sich in dir auf einmal diese kleine sanfte Stimme. Sie signalisiert dir sehr deutlich: Nein, dieser Schritt stimmt nicht.

Es zieht sich alles in dir zusammen. Auf einer bestimmten Ebene weißt du, dass sie recht hat. Aber ihr zu zu hören würde bedeuten,
den Kurs zu wechseln, Entscheidungen neu zu treffen, unangenehme Gespräche zu führen. Dich hin zu stellen und zu sagen:
Ich habe mich geirrt. Ich entscheide mich neu für… .

Weißt du wovon ich spreche?

Ich kenne diese zarte Stimme sehr gut. Ich war Single, hatte gerade jemanden kennengelernt und malte mir mein „verdientes Beziehungsglück“ aus. Endlich hatte ich jemanden gefunden. Mit dem passte es, so einigermaßen, naja „er“ hatte sehr viele positive Aspekte und endlich bin ich nicht mehr allein. Mmmmh. Und dann, in einem ruhigen Moment, höre ich sie: „Es passt nicht. Er ist es nicht.“ Das wollte ich nicht hören. Ich legte mir schließlich alles schön zu recht. Ich hatte keinen Bock mehr allein zu sein.

Es ist so leicht sich in die eigene Tasche zu lügen. Wenn es da nicht diese Instanz in uns gäbe,
die ehrlich und unbeirrbar die Dinge benennt. Gandhi nennt es den Tyrann in uns und ich muss lächeln,
wenn ich dieses Bild verwende. Weil diese leise innere Stimme uns wirklich den Weg weist.
Wenn wir uns gerade wieder etwas zurecht konstruieren, obwohl es an unserer Wahrheit „vorbei“ ist.
Dann steht der Tyrann deutlich auf und sagt leise: Nö, das nicht.

Das ist unbequem und nervend.

Aber je länger wir dieser Stimme nicht folgen, desto mehr verirren wir uns. Und irgendwann werden wir krank.
Liegen im Bett, können nicht mehr arbeiten und müssen inne halten. Und dann wirst du sie wieder vernehmen können.
Deine leise Stimme.

Es ist die Herausforderung ihr zu zuhören. Dich trauen hin zu hören.

Spüren was diese Wahrheit mit dir macht. Was sie in dir zum klingen bringt.

Und dann ihr zu folgen. Im besten Fall.
Dieser Stimme zu folgen bedeutet den direkten Weg in dein Glück. Dieser Weg ist direkt, aber nicht immer bequem.

Er führt sehr sicher aus deiner Komfortzone heraus. Auf unbekannte Pfade.

Hörst du deiner inneren Stimme zu? Kannst du sie hören?
Oder tobt der Sturm von Ideen, Vorstellungen, Emotionen und Mustern zu laut?

Deine Anika

PS: Tritt heraus aus dem Wirbelsturm, um deine innere Stimme hören zu können.
Geh dafür. Geh für dich. Go4Love. Mehr dazu mit mir zusammen: Hier entlang. ♡

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